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Display

KVM-Switch

Kurz erklärt: Ein KVM-Switch lässt mehrere Rechner mit einer gemeinsamen Tastatur, Maus und einem Monitor bedienen; per Tastendruck oder Hotkey wechselt man zwischen den Geräten.

Wer privates und dienstliches Notebook am selben Schreibtisch nutzt, braucht nicht zwei Tastaturen. Die Abkürzung steht für Keyboard, Video, Mouse. Der Switch nimmt die Peripherie auf und leitet sie an das gerade gewählte Gerät weiter.

Bauarten

  • Klassischer KVM-Switch mit eigenen Kabeln und Videoanschlüssen für jeden Rechner
  • USB-C-KVM, der zusätzlich lädt und Bild über DisplayPort Alt Mode überträgt
  • Monitore mit integriertem KVM, wie bestimmte Dell-UltraSharp-Modelle, die zwei USB-Upstream-Eingänge bieten

So arbeitet der Dell-Monitor als KVM

Verbindet man zwei Rechner mit dem Bildschirm und wählt in Dell Display Manager oder im Monitormenü die Funktion KVM, folgen Tastatur, Maus und USB-Hub dem aktiven Videoeingang. Mit der Einstellung „Auto Select“ wechselt die Peripherie automatisch, sobald das Bild wechselt. Das ist bequem, spart zusätzliche Hardware und die Ladung läuft über denselben Anschluss.

Worauf zu achten ist

Bei hohen Auflösungen und Wiederholraten muss der Switch die Bandbreite durchlassen, sonst bleibt das Bild bei 30 Hz oder zeigt Rauschen. Multimedia-Tasten und Spezialsoftware von Mäusen funktionieren nicht überall gleich. Zudem sollte der Switch EDID-Informationen korrekt weitergeben, damit Fenster nach dem Wechsel nicht verrutschen. Bei Sicherheitsanforderungen sind zertifizierte Secure-KVMs nötig, die Datenflüsse zwischen Rechnern strikt trennen.

Wer dauerhaft zwischen mehreren Rechnern wechselt, achtet auch auf Netzwerk und Ladung. Ein Monitor mit Ethernet-Buchse und Netzteil-Funktion verbindet beides mit dem aktiven Rechner. Das spart zusätzliche Kabel und bringt Ordnung in den Arbeitsplatz, in dem sonst oft zwei Ladegeräte nötig wären.

Quelle: Wikipedia: KVM-Switch · Stand: Oktober 2026