Kurz eingeordnet: XPS ist Dells Premium-Notebookreihe, die 2025 durch Dell Premium ersetzt wurde und seit Januar 2026 mit XPS 14 und XPS 16 zurückkehrt; die Größe XPS 13 soll im Lauf des Jahres 2026 folgen.
| Hersteller | Dell Technologies |
|---|---|
| Kategorie | Premium-Notebooks für Privatnutzer und Kreative |
| Seit | September 1993 (zunächst als Teil der Dimension-Reihe) |
| Status | wieder aktiv: Januar 2025 eingestellt, am 06.01.2026 zurückgekehrt |
| Modellfamilie 2026 | XPS 14 und XPS 16; XPS 13 für später 2026 angekündigt |
| Typische Merkmale 2026 | CNC-Aluminium, OLED-Optionen, Intel Core Ultra Series 3 mit Arc-Grafik, 14,6 mm Bauhöhe, physische Funktionstasten |
| Vorgänger-Benennung | Dell 14 Premium und Dell 16 Premium (2025) |
Vom Dimension-Ableger zur Marke mit Pause
Die ersten XPS-Rechner stellte Dell im September 1993 vor, damals noch eingebettet in die Dimension-Reihe. Die Abkürzung steht laut Wikipedia für „Extreme Performance System“. Über die Jahre wanderte der Name von Gaming-Desktops über Studio XPS bis zu den schlanken Notebooks der Zehnerjahre, deren XPS 13 und XPS 15 für viele die Referenz unter den Windows-Ultrabooks waren.
Im Januar 2025 folgte der Bruch: Dell strich XPS zusammen mit Inspiron, Latitude und Precision aus dem Programm und sortierte alles unter Dell, Dell Pro und Dell Pro Max. Die direkten XPS-Nachfolger hießen Dell 14 Premium und Dell 16 Premium.
Interessant ist, dass der Name selbst in der Pause nicht verschwand: Gebrauchtmarkt, Foren und Support-Seiten führen XPS-Modelle weiter, und viele Käufer suchten weiterhin gezielt danach. Genau diesen Umstand räumte Dell 2026 öffentlich als Fehlentscheidung ein; mehrere Berichte zitieren die Einschätzung, man habe nicht auf die Kunden gehört.
Was die Rückkehr 2026 mitbringt
Auf der CES am 6. Januar 2026 kündigte Dell XPS 14 und XPS 16 an. Beide haben ein Gehäuse aus CNC-gefrästem Aluminium, das XPS-Logo sitzt erstmals auf dem Deckel, und die Bauhöhe liegt bei 14,6 mm. Das Gewicht gibt Dell mit rund 1,36 kg (14 Zoll) und rund 1,65 kg (16 Zoll) an. Als Prozessoren dienen Intel Core Ultra der Series 3, die Grafik ist integrierte Intel Arc; eine dedizierte Grafikkarte gibt es nicht.
Die Displays reichen von LCD bis zu Tandem-OLED. Die virtuellen Funktionstasten der Premium-Vorgänger sind wieder physischen Tasten gewichen. Akkulaufzeiten von bis zu 27 Stunden Streaming nennt Dell als Herstellerangabe; sie stammt aus eigenen Tests vom November 2025.
Einordnung zu den Nachbarreihen
Dell-Manager Jeff Clarke sprach auf der CES davon, zu den Wurzeln mit Fokus auf Privatkunden und Gaming zurückzukehren. Die Business-Linie bleibt davon getrennt: Dell Pro ist laut Dell „here to stay“. XPS ist damit wieder die Premium-Marke für Endkunden, Dell Pro das Pendant für Unternehmen.
Wer ein 2025er Dell Premium besitzt, hat technisch ein Schwestermodell mit anderem Namen; Treiber und BIOS-Downloads laufen weiterhin über die Service-Tag-Suche. Bei Gebrauchtkäufen lohnt der Blick auf die genaue Modellnummer, weil „XPS“ je nach Jahrgang für sehr unterschiedliche Geräte steht.
Eine Randnotiz für die Einordnung: Auf Dells Shopseite taucht 2026 zusätzlich ein „XPS Googlebook“ auf, ein Gerät mit Googles eigenem Betriebssystem. Es ist keine Variante der Windows-Modelle XPS 14 oder 16 und gehört nicht in dieselbe Support-Kategorie, weshalb man vor dem Download von Treibern die Modellnummer prüfen sollte.
Für wen passt das?
- Wer ein schlankes Windows-Notebook mit hochwertigem Gehäuse sucht
- Wer Kreativ- oder Büroarbeit ohne dedizierte GPU erledigt
- Wer die Namenswechsel 2025/2026 einordnen will