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Display

Pixeldichte

Kurz erklärt: Die Pixeldichte in ppi gibt an, wie viele Bildpunkte auf einen Zoll Bildschirmdiagonale entfallen; sie ergibt sich aus Auflösung und Diagonale und bestimmt die wahrgenommene Schärfe.

Berechnet wird sie aus der Diagonale in Pixeln geteilt durch die Diagonale in Zoll. Für Full HD auf 24 Zoll ergibt sich: Wurzel aus (1920² + 1080²) ≈ 2203 Pixel, geteilt durch 24, also rund 92 ppi. Ein 4K-Monitor mit 27 Zoll kommt auf etwa 163 ppi, ein 14-Zoll-Notebook mit 2880 × 1800 auf knapp 245 ppi.

Wann wirkt ein Bild „retina-scharf“?

Das hängt vom Betrachtungsabstand ab. Aus 60 Zentimetern Entfernung lösen die meisten Augen einzelne Pixel ab etwa 110 bis 120 ppi nicht mehr klar auf. Bei einem Notebook, das näher am Gesicht steht, sind höhere Werte sinnvoll. Ein Smartphone liegt wegen des geringen Abstands bei über 400 ppi.

Praktische Richtwerte für den Schreibtisch

  • Rund 90 ppi: gut lesbar, Pixelstruktur sichtbar
  • Rund 110 bis 140 ppi: knackiger Text bei 100 bis 125 Prozent Skalierung
  • Über 160 ppi: sehr fein, Skalierung nötig

Konsequenzen

Mehr ppi verbessert Schriftdarstellung, Fotos und Videos, kostet jedoch Leistung und Akku. Außerdem wird nicht jede Software sauber skaliert. Beim Kauf lohnt der Vergleich mehrerer Größen: Ein 27-Zoll-QHD-Bildschirm hat rund 109 ppi, ein 27-Zoll-4K-Bildschirm rund 163. Der Rechner im Bereich Werkzeuge nimmt Ihnen die Rechnung ab und stellt zwei Konfigurationen nebeneinander.

Der Wert hilft auch beim Vergleich von Notebook und Monitor: Ein 14-Zoll-Display mit 2560 × 1600 Pixeln liegt bei rund 215 ppi, ein 24-Zoll-Full-HD-Schirm bei 92. Unterschiede dieser Größe sieht man auf den ersten Blick, wenn Texte nebeneinander stehen.

Quelle: Wikipedia: Pixeldichte · Stand: Oktober 2026