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Display

Bildwiederholrate

Kurz erklärt: Die Bildwiederholrate in Hertz gibt an, wie oft ein Display pro Sekunde das Bild neu aufbaut; 60 Hz genügen im Büro, höhere Werte machen schnelle Bewegungen flüssiger.

Ein Monitor zeigt nicht ein stehendes Bild, sondern eine Folge von Einzelbildern. Bei 60 Hz sind es sechzig pro Sekunde, bei 144 Hz mehr als doppelt so viele. Je höher der Wert, desto weicher wirken Mausbewegungen, Scrollen und schnelle Szenen.

Was die Grafikkarte dazu beitragen muss

Die Rate des Bildschirms nützt nur, wenn der Rechner genug Bilder liefert. Ein Spiel, das auf 70 Bildern pro Sekunde läuft, profitiert nicht von 240 Hz. Zusätzlich muss das Kabel mitspielen: HDMI 2.0 liefert 4K nur bis 60 Hz, für mehr braucht es DisplayPort oder HDMI 2.1.

Adaptive Synchronisierung

Schwankt die Bildrate, entstehen Risse im Bild (Tearing). Technologien wie G-Sync, FreeSync und das allgemeine VRR passen die Wiederholrate dynamisch an die ausgegebenen Bilder an. Alienware-Monitore unterstützen meist beides.

Einstellung unter Windows

  • Einstellungen, System, Anzeige, Erweiterte Anzeige
  • Dort die gewünschte Rate wählen; neue Monitore starten manchmal noch mit 60 Hz
  • Notebooks senken die Rate im Akkubetrieb teils automatisch, um Strom zu sparen

Für Textarbeit sind 60 Hz ausreichend. Wer viel scrollt oder am Rechner spielt, spürt 120 Hz als angenehmer. Die Differenz zwischen 144 und 240 Hz fällt klein aus; sie lohnt vor allem im kompetitiven Spiel.

Eine Faustregel für die Wahl: Bei reiner Büronutzung bringen höhere Werte kaum Nutzen, kosten aber Akku. Mobilgeräte mit variablen Bildraten von 48 bis 120 Hz verbinden beides, indem sie bei ruhigem Inhalt herunterschalten und beim Scrollen hochfahren.

Quelle: Wikipedia: Bildwiederholfrequenz · Stand: Oktober 2026