Kurz erklärt: HDMI 2.1 ist die HDMI-Version mit bis zu 48 Gbit/s Bandbreite, die 4K mit 120 Hz, 8K mit 60 Hz sowie variable Bildwiederholraten und ein eARC-Audiorückkanal unterstützt.
HDMI ist die gebräuchlichste Schnittstelle zwischen Rechner, Fernseher und Monitor. Mit Version 2.1 stieg die Bandbreite gegenüber HDMI 2.0 von 18 auf 48 Gbit/s. Dadurch passen deutlich höhere Auflösungen und Bildraten durch das Kabel, ohne dass man auf Farbtiefe verzichten muss.
Was neu ist
- 4K bei 120 Hz und 8K bei 60 Hz, mit Kompression (DSC) auch mehr
- VRR (Variable Refresh Rate) gegen Tearing und Ruckeln
- ALLM, das den Spielmodus automatisch schaltet
- eARC für verlustfreien Raumklang
Vorsicht bei der Bezeichnung
Hersteller dürfen Geräte „HDMI 2.1“ nennen, auch wenn sie nur einen Teil der neuen Funktionen bieten. Ein Anschluss mit HDMI 2.1 muss also nicht automatisch 4K/120 Hz leisten. Im Datenblatt sollte stehen, welche Features konkret unterstützt werden. Außerdem benötigt man ein „Ultra High Speed“-Kabel; ältere Kabel sind für 48 Gbit/s nicht geeignet.
HDMI am Dell-Gerät
Viele Notebooks haben nur HDMI 1.4 oder 2.0, was für 4K bei 30 oder 60 Hz reicht. Die Grafikeinheit begrenzt zusätzlich. Wer an einem Alienware- oder G-Serie-Gerät mit 144 Hz spielen möchte, prüft deshalb zuerst, ob der Port HDMI 2.1 ist oder ob DisplayPort die bessere Wahl bleibt. Bei Monitoren erkennt man die Version im Handbuch; der Anschluss selbst sieht stets gleich aus.
Auch der Fernseher gehört in die Überlegung: Nutzt man ein Notebook als Quelle für ein TV-Gerät, begrenzen oft beide Seiten die Funktionen. Es genügt, wenn ein Gerät nur HDMI 2.0 kann, damit die Verbindung insgesamt auf dessen Möglichkeiten zurückfällt, was Kabel allein nicht ändern.
Quelle: HDMI Forum: HDMI 2.1 · Stand: Oktober 2026