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Komponenten

SSD

Kurz erklärt: Eine SSD (Solid-State-Drive) speichert Daten auf Flash-Chips ohne bewegliche Teile und arbeitet damit erheblich schneller, leiser und stoßunempfindlicher als eine klassische Festplatte.

Wo eine Festplatte Magnetscheiben dreht und einen Schreibkopf bewegt, greift die SSD elektronisch auf Speicherzellen zu. Das verkürzt Startzeiten und Ladezeiten drastisch. Ein Notebook, das mit HDD eine Minute zum Hochfahren benötigt, ist mit SSD oft in einem Bruchteil dieser Zeit bereit.

Bauformen und Schnittstellen

  • 2,5-Zoll-SATA: klassische Form, bis rund 550 MB/s
  • M.2 SATA: gleiche Geschwindigkeit, kompaktere Bauform
  • M.2 NVMe: mehrere Gigabyte pro Sekunde

Haltbarkeit

Flash-Zellen vertragen nur eine begrenzte Zahl an Schreibvorgängen. Angegeben wird sie als TBW (Terabytes Written). Eine 1-TB-SSD mit 600 TBW verkraftet bei täglich 50 GB Schreibvolumen mehr als drei Jahrzehnte. Im normalen Gebrauch erreicht kaum jemand die Grenze, vorher ist eher ein anderer Defekt aufgetreten.

Worauf es im Alltag ankommt

Wird eine SSD fast ganz gefüllt, sinkt die Schreibleistung, weil der Controller weniger freie Zellen für Optimierung hat. Rund zehn bis zwanzig Prozent Reserve sind daher ratsam. Eine Defragmentierung ist nicht nötig, Windows führt stattdessen TRIM aus. Datenrettung nach einem Ausfall ist schwieriger als bei einer Festplatte; regelmäßige Backups sind unverzichtbar. Beim Verkauf eines Geräts hilft die Dell-Funktion „Secure Erase“ im BIOS, den Inhalt sicher zu löschen.

Beim Kauf zählt auch die Art des Speichers. QLC-Zellen speichern mehr Daten pro Chip und sind günstiger, schreiben aber langsamer und verkraften weniger Zyklen als TLC. Für Systemlaufwerke mit viel Schreiblast empfiehlt sich TLC, für Archive und Medienbibliotheken genügt oft QLC.

Quelle: Wikipedia: Solid-State-Drive · Stand: Oktober 2026