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Komponenten

M.2

Kurz erklärt: M.2 ist eine kompakte Steckkartenform für SSDs, WLAN-Module und andere Erweiterungen; entscheidend sind Länge (z. B. 2280) und Schlüsselung (B-, M- oder E-Key).

Statt Kabel und Gehäuse zu verwenden, wird die Platine bei M.2 direkt in eine Fassung auf dem Mainboard gesteckt und mit einer Schraube fixiert. Die Bauform ersetzte mSATA und ist heute Standard für interne SSDs in Notebooks und Desktop-PCs.

Maße und Schlüssel

Die Kartenbezeichnung besteht aus Breite und Länge in Millimetern: „2280“ heißt 22 mm breit und 80 mm lang. Neben 2280 sind 2230 und 2242 verbreitet, vor allem in schlanken Geräten oder Handhelds. Die Kerbe im Kontaktbereich, der Key, entscheidet, welche Karte in welchen Steckplatz passt:

  • M-Key: NVMe-SSDs mit bis zu vier PCIe-Lanes
  • B-Key: SATA und zwei PCIe-Lanes, teils ältere SSDs
  • E-Key: WLAN- und Bluetooth-Karten

Fallen beim Aufrüsten

M.2 ist nur eine Bauform, kein Protokoll. Ein Steckplatz kann SATA, NVMe oder beides verarbeiten. Außerdem gibt es einseitig und doppelseitig bestückte Karten, wobei manche Notebooks nur die dünne Variante aufnehmen. Dell-Servicehandbücher nennen unter „Technische Daten, Speicher“ die zulässigen Größen.

Beim Einbau gilt: Gerät vollständig ausschalten, Akku abklemmen, die Karte im Winkel von etwa 30 Grad einführen und dann mit der Schraube niederdrücken. Manche Geräte besitzen ein Wärmeleitpad, das wieder aufgelegt werden muss.

Zur Identifikation hilft ein Blick auf die Kerben: Eine Karte mit einer Kerbe auf der linken Seite des Kontaktbereichs ist meist ein M-Key-Modell, eine mit Kerbe rechts ein B-Key. Karten mit beiden Kerben passen in beide Steckplätze, bieten aber nur die gemeinsame Funktion.

Quelle: Wikipedia: M.2 · Stand: Oktober 2026