Monitore
Dell-Monitor-Reihen: UltraSharp, P-Serie, S-Serie und Alienware

Dell gliedert Monitore in Reihen, die sich am ersten Buchstaben der Modellnummer ablesen lassen: E (Essential), S (Home und Small Office), P (Professional), U (UltraSharp), UP (UltraSharp mit PremierColor) und AW (Alienware). UltraSharp und Alienware behalten ihre Marken auch nach dem Namensschema von 2025.
Die Modellnummer eines Dell-Monitors verrät Reihe, Größe, Baujahr, Format und Ausstattung. Aus U2723QE wird so: UltraSharp, 27 Zoll, 2023, 4K, Ethernet-Anschluss. Die S-Serie zielt auf Zuhause und kleine Büros, die P-Serie auf professionelle Büroarbeit, die U-Serie auf farbgenaues Arbeiten, Alienware auf Gaming. Beim Kauf zählt weniger die Reihe als die Kombination aus Panel, Auflösung und Anschlüssen. Prüfen Sie Pixeldichte und Sitzabstand, bevor Sie sich auf eine Auflösung festlegen.
Wie ordnen sich die Dell-Monitor-Reihen ein?
Die Reihen unterscheiden sich in Zielgruppe und Ausstattung, nicht in der Bildqualität allein. Die E-Serie (Essential) deckt einfache Büromonitore ab. Die S-Serie richtet sich an Zuhause und kleine Büros und legt Wert auf Design und Multimedia, teils mit integrierten Lautsprechern. Die P-Serie (Professional) ist die Büro- und Business-Reihe mit höhenverstellbaren Standfüßen und breiter Anschlussvielfalt. UltraSharp bildet die Premium-Reihe mit Fokus auf Bilddarstellung und Anschlüssen, die Variante UP ergänzt einen größeren Farbraum für farbkritische Arbeit. Mehr Details bieten die Seiten zu P-Serie und UltraSharp im Verzeichnis.
| Reihe | Kürzel | Zielgruppe | Typische Merkmale |
|---|---|---|---|
| Essential | E | Einfaches Büro | Grundausstattung für Textarbeit und Browser |
| Home und Small Office | S | Zuhause, kleine Büros | Design, Multimedia, teils Lautsprecher |
| Professional | P | Büro und Business | Ergonomische Standfüße, viele Anschlüsse |
| UltraSharp | U | Anspruchsvolle Anwender | Hochwertige Panels, USB-C-Hub je nach Modell |
| UltraSharp PremierColor | UP | Farbkritische Arbeit | Größerer Farbraum |
| Alienware | AW | Gaming | Hohe Bildwiederholrate, Spiele-Funktionen |
Seit 2025 hat Dell einzelne Monitore in das neue Namensschema übernommen; ein Beispiel ist der Dell 32 Plus, ein 32-Zoll-QD-OLED-Monitor mit 4K-Auflösung. Die Marken UltraSharp und Alienware bleiben ausdrücklich erhalten, und die Modellcodes wie S2725H oder P2725H führen weiterhin die Reihe im Namen.
Wie entschlüsseln Sie die Dell-Modellnummer?
Die Modellnummer folgt dem Schema Reihe, Diagonale, Jahr, Format und Ausstattung. Die ersten ein bis zwei Buchstaben nennen die Reihe. Die zwei folgenden Ziffern geben die sichtbare Diagonale in Zoll an, auf den nächsten Zoll gerundet, die nächsten zwei Ziffern das Erscheinungsjahr. Der erste Großbuchstabe danach beschreibt das Format oder die Auflösung, der zweite die Ausstattung. Diese Entschlüsselung ist ein echter Mehrwert beim Gebrauchtkauf, denn sie zeigt Alter und Funktionsumfang ohne Datenblatt.
| Position | Beispiel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Reihe | U | UltraSharp |
| Diagonale | 27 | 27 Zoll |
| Jahr | 23 | Baujahr 2023 |
| Format | Q / D / H / W | Q = 4K UHD, D = QHD (1440p), H = 16:9, W = 21:9 Ultrawide |
| Ausstattung | C / E / S / X | C = USB-C, E = Ethernet (RJ45), S = Lautsprecher, X = HDMI-Kabel beiliegend |
Das Beispiel U2723QE ergibt: UltraSharp, 27 Zoll, 2023, 4K UHD, Ethernet. Fehlt ein Formatbuchstabe, handelt es sich um ein 16:10-Modell. Die Buchstaben S (4:3 oder 5:4), K (8K) und weitere Zeichen für Touch, G-Sync oder FreeSync kommen je nach Modell vor.
Die Entschlüsselung gilt für die gängigen aktuellen Modellnummern. Ältere Monitore und Sondermodelle nutzen teils abweichende Kürzel. Prüfen Sie im Zweifel das Datenblatt auf der Dell-Supportseite und verlassen Sie sich nicht allein auf den Händlertext. Dieses Magazin ist unabhängig und kein Dell-Angebot.
Welche Auflösung und Größe passen zum Arbeitsplatz?
Die passende Auflösung ergibt sich aus der Diagonale und dem Sitzabstand. Entscheidend ist die Pixeldichte in Pixeln pro Zoll (PPI), die Sie aus der Auflösung und der Diagonale berechnen: PPI = Wurzel aus (Breite² + Höhe²), geteilt durch die Diagonale. Ein 27-Zoll-Monitor mit 2.560 × 1.440 Pixeln kommt so auf etwa 109 PPI, einer mit 3.840 × 2.160 Pixeln auf etwa 163 PPI. Mit dem Bildschirm- und PPI-Rechner prüfen Sie beliebige Kombinationen und sehen den Abstand, ab dem einzelne Pixel nicht mehr auffallen.
Als Faustregel für Büroarbeit gilt: 24 Zoll mit Full HD, 27 Zoll mit QHD und 32 Zoll mit 4K liefern ein vergleichbares Schriftbild bei normaler Skalierung. Wer nur surft und Texte schreibt, braucht kein 4K; wer Fotos bearbeitet oder viele Fenster nebeneinander legt, profitiert davon. Neben der Auflösung zählt das Panel: Ein IPS-Panel bietet stabile Farben aus großen Blickwinkeln, OLED-Panels liefern tiefes Schwarz bei höherem Preis.
Legen Sie vor dem Kauf fest, was der Monitor anschließen soll. Ein Modell mit USB-C-Anschluss und Power Delivery ersetzt das Laptop-Netzteil und spart Kabel, ein Modell mit RJ45 gibt dem Laptop Netzwerkzugang. Modelle ohne diese Buchstaben in der Modellnummer bieten sie in der Regel nicht. Prüfen Sie außerdem, ob der Fuß Höhe, Neigung und Drehung erlaubt, sonst zahlen Sie später für eine Monitorhalterung.
Welche Anschlüsse sollte der Monitor mitbringen?
Entscheidend ist, was der Rechner liefert. HDMI und DisplayPort sind die verbreiteten Videoeingänge, USB-C bündelt Bild, Daten und Strom in einem Kabel. Ein Monitor mit mehreren Eingängen lässt sich an Arbeitsrechner und Zweitgerät gleichzeitig anschließen und per Menü umschalten. Für zwei Monitore an einem Anschluss kommt die Reihenschaltung per MST in Frage, sofern Rechner und Monitor sie unterstützen und der erste Monitor einen DisplayPort-Ausgang besitzt.
Achten Sie bei hohen Bildwiederholraten auf die Kabelqualität und die Version des Anschlusses. Ein altes HDMI-Kabel begrenzt Auflösung und Bildwiederholrate, selbst wenn Monitor und Grafikkarte mehr könnten. Prüfen Sie im Datenblatt, welche Kombination aus Auflösung und Bildwiederholrate über welchen Anschluss möglich ist.
Zum Schluss lohnt ein Blick auf Ergonomie und Aufstellung. Höhenverstellbare Standfüße, Neigung und Drehung (Pivot) entlasten Nacken und Schultern, besonders bei acht Stunden Bildschirmarbeit am Tag. Prüfen Sie im Datenblatt, ob der Fuß diese Einstellungen bietet, und ob der Monitor eine VESA-Halterung erlaubt, falls Sie später einen Monitorarm nutzen möchten.
- Der erste Buchstabe der Modellnummer nennt die Reihe: E, S, P, U, UP oder AW.
- UltraSharp und Alienware bleiben auch nach 2025 eigene Marken.
- U2723QE bedeutet UltraSharp, 27 Zoll, 2023, 4K UHD und Ethernet.
- Q steht für 4K, D für QHD, H für 16:9 und W für Ultrawide.
- Pixeldichte und Sitzabstand bestimmen, ob sich 4K lohnt.
- Anschlüsse wie USB-C oder RJ45 stehen in den Buchstaben am Ende der Modellnummer.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen P- und S-Serie?
Die S-Serie zielt auf Zuhause und kleine Büros mit Design- und Multimedia-Fokus, die P-Serie auf professionelle Büroarbeit mit ergonomischen Fußen und mehr Anschlüssen.
Ist ein UltraSharp immer besser?
Er ist die Premium-Reihe mit Fokus auf Darstellung und Anschlüssen. Für reine Textarbeit genügt oft schon ein Monitor der P- oder S-Serie.
Was bedeutet das E am Ende der Modellnummer?
Bei neueren Modellen steht E als Ausstattungsmerkmal für einen Ethernet-Anschluss (RJ45), etwa beim U2723QE.
Gibt es Dell-Monitore weiterhin unter dem Namen UltraSharp?
Ja. Dell hat UltraSharp als Premium-Marke ausdrücklich beibehalten, ebenso Alienware für Gaming.
Quellen
- Purdue Engineering: Dell Monitor Model Naming Convention
- heise online: Dell gibt Markennamen zur CES 2025 auf
- heise online: Dell-Namensschema zur CES 2026
Stand: Oktober 2026