Kurz eingeordnet: Die S-Serie umfasste Dells Monitore für Zuhause und Schule; im Namensschema 2025 entsprechen ihr die Dell-Plus-Monitore, etwa der Dell 27 Plus 4K USB-C und der Dell 34 Plus USB-C.
| Hersteller | Dell Technologies |
|---|---|
| Kategorie | Consumer-Monitore |
| Zielgruppe | Zuhause, Schule, Freelancer |
| Status | teilweise umbenannt: Dell Plus Monitore seit März 2025, S-Modellcodes (z. B. S2725QC) weiter geführt |
| Modelle 2025 | Dell 27 Plus 4K USB-C, Dell 34 Plus USB-C |
| Gemeinsame Merkmale | 120 Hz, verbesserter Kontrast, 5-Watt-Lautsprecher |
| Datenlage | Zuordnung S-Serie zu Dell Plus nur indirekt belegt |
Die Heimreihe mit S
Dell führte im Consumer-Segment Monitore mit dem Präfix S, etwa den S2725QC, für den noch eine Support-Seite bei Dell existiert. Typisch waren IPS-Panels, schmale Ränder, integrierte Lautsprecher und bei neueren Modellen USB-C.
Eine klare öffentliche Aussage, dass die S-Serie ersetzt wird, habe ich nicht gefunden; die Einordnung beruht auf dem Namensschema vom Januar 2025, in dem Dell die Consumer-Marke ohne Zusatz führt und Plus die gehobene Stufe nennt.
Die Einordnung als Consumer-Reihe unterschied sich vom Business-Fokus der P-Serie: weniger Verwaltungsfunktionen, dafür Design und Lautsprecher. Für ein Büro ohne zentrale Verwaltung kann das ausreichen, bei vielen Arbeitsplätzen sind die Pro-Modelle vorteilhafter.
Dell Plus Monitore
Am 20. März 2025 kamen zwei Dell-Plus-Modelle in den Handel: Dell 34 Plus USB-C (34 Zoll, WQHD) und Dell 27 Plus 4K USB-C (27 Zoll, 4K). Beide laufen mit 120 Hz, haben einen verbesserten Kontrast und 5-Watt-Lautsprecher. Sie richten sich an Heimanwender, Selbstständige und Schüler.
Im Vergleich zu den Pro-Plus-Monitoren fehlen Business-Merkmale wie ComfortView Plus oder die Anbindung an Konferenzsysteme.
Mit 34 Zoll und WQHD ist der Dell 34 Plus ein Ultrawide-Monitor, der zwei Dokumente nebeneinander zeigt; der 27-Zöller mit 4K liefert dagegen eine hohe Pixeldichte für scharfen Text. Welche Variante besser passt, hängt vom Platz auf dem Schreibtisch und von der Arbeitsweise ab.
Bei Lautsprechern ist die Erwartung zu dämpfen: 5-Watt-Systeme reichen für Sprache und Videokonferenzen, ersetzen aber keine Boxen oder ein Headset für Musik.
Einordnung beim Kauf
Bei Modellen mit 120 Hz profitieren Mausbewegung und Scrollen sichtbar, für Spiele mit hohen Bildraten reichen sie aber nicht an gezielte Gaming-Displays heran; dort kommen Alienware-Monitore ins Spiel. Für Foto- und Videoarbeit mit hoher Farbtreue ist UltraSharp geeigneter.
Beim Anschluss per USB-C lohnt der Blick auf die Leistung (Power Delivery) und darauf, ob der Laptop Bildausgabe über USB-C beherrscht. Die Einstellung erfolgt über das Bildschirmmenü oder die Software Dell Display and Peripheral Manager.
Ein Hinweis aus der Praxis: Die Bezeichnungen im Handel sind uneinheitlich. Manche Händler führen Altcodes, andere die neuen Namen, und dieselbe Hardware taucht unter beiden auf. Ein Abgleich per Modellnummer und Datenblatt vermeidet Fehlkäufe.
Für den Anschluss empfiehlt sich ein hochwertiges USB-C- oder DisplayPort-Kabel; billige Kabel begrenzen die Bandbreite und können die 120 Hz bei hoher Auflösung verhindern.
Für wen passt das?
- Heimanwender mit Laptop und USB-C
- Schüler und Studierende, die einen größeren Bildschirm brauchen
- Käufer, die S-Codes und Plus-Namen zuordnen